3.2 EPER-Betriebe nach IVU-Quellenkategorien (Luft/Wasser)


In der Abbildung wird die Verteilung der Betriebseinrichtungen auf die IVU-Quellenkategorien zusätzlich nach Luft- und Wasseremissionen differenziert. Es kommt bei dieser Grafik der hohe Anteil (32,2%) gemeldeter Emissionsdaten für Luft und die IVU-Quellenkategorie 6.6.Intensivtierhaltung und IVU-Quellenkategorie 5.3./5.4. Deponien deutlich zum Ausdruck.

592 EPER-Betriebseinrichtungen haben luftseitig Emissionsdaten für die Quellenkategorie 6.6. gemeldet. Dabei handelt es sich größtenteils um Jahresfrachten zu Ammoniak (NH3) und einigen wenigen Emissionsdaten zu Lachgas (N20)
(=> Hinweis zur Datenqualität s. Kapitel 3.1).

304 EPER-Betriebseinrichtungen überlieferten luftseitig Emissionsdaten zur IVU-Quellenkategorie 5.3./5.4. Deponien. Es handelte sich fast ausschließlich um Jahresfrachten zu CH4 aus Deponien. Luftseitig erfolgten keine Meldungen zu Emissionsdaten für die IVU-Quellenkategorien:
  • 4.4./4.6. Biozide und Explosivstoffe
  • 6.3. Anlagen zum Gerben von Häuten und Fellen
  • 6.5. Anlagen zur Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern oder tierischen Abfällen (> 10t/ Tag)

Bei den Betriebseinrichtungen mit Abwasseremissionen (Direkt- und Indirekteinleitung) stammen die höchsten Zahlen aus der IVU-Quellenkategorie 6.4. Nahrungsmittelindustrie und IVU-Quellenkategorie 4.1. Organische chemische Grundstoffe. Bei den für die IVU-Quellenkategorie 6.4. gemeldeten Jahresfrachten handelte es sich fast ausschließlich um Emissionsdaten zu TOC - Gesamtorganischer Kohlenstoff und zu Summe - Phosphor. Die Zusammensetzung der gemeldeten Schadstoffparameter zu IVU-Quellenkategorie 4.1. ist hingegen heterogen.


 

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