Glossar (Schadstoffe)


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1,1,1-Trichlorethan (TCE)

EPER-Schwellenwert Luft: 100 kg/Jahr

1,1,1-Trichlorethan (TCE) zählt zu den chlorierten Kohlenwasserstoffen (CKW) und ist eine persistente organische Verbindung (Persistent Organic Pollutants; POP).

Umweltrelevanz:

Es reichert sich bei Lebewesen vor allem in Fett-, Leber- und Hautgewebe an und wird nur langsam abgebaut. Ein Großteil der POP wird über die Nahrung aufgenommen.

Emissionsquellen:

Trichlorethan wurde ausschließlich als Lösemittel hauptsächlich in der Industrie verwendet. Emissionen treten v. a. bei der Anwendung auf, Emissionen bei der Herstellung der Lösemittel sind mengenmäßig irrelevant.

Emittierte Mengen:

1990 wurden noch über 25.000 t TCE emittiert. Durch die Novellierung der 2. BImSchV (Verordnung zur Emissionsbegrenzung von leichtflüchtigen halogenierten organischen Verbindungen) wurde TCE nach 1992 nur noch im Rahmen von Ausnahmeregelungen angewendet. Seit 1996 sind keine anwendungsbedingten Emissionen mehr zu erwarten.






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